Zusätzlicher Rettungswagen in Bad Segeberg im Dienst

Seit Montagmorgen ist in Bad Segeberg ein zusätzlicher Rettungswagen (RTW) verfügbar. Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH besetzt damit schon den zweiten RTW im Kreis Segeberg. Stationiert ist das Fahrzeug im LevoPark direkt vor den Toren Bad Segebergs.

Heide – Der Kreis Segeberg hatte mitgeteilt, den öffentlichen Rettungsdienst durch zusätzliche Rettungswagen in Bad Bramstedt, Bad Segeberg und Kaltenkirchen zu verstärken.

Im Februar dieses Jahres wurde der Kreis Segeberg fünfter Gesellschafter der kommunalen RKiSH, um durch sie zukünftig den Rettungsdienst im ganzen Kreisgebiet durchführen zu lassen. Auch wenn der Rettungsdienst im Kreis Segeberg noch nicht gesamt an die RKiSH übergegangen ist, übernimmt die Gesellschaft der Kreise Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Pinneberg, Segeberg und Steinburg bereits die Nachbesetzung von Fahrzeugen, die aufgrund des stetig wachsenden Einsatzaufkommens erforderlich werden. Ein externes Gutachten hatte den Bedarf für eine solche Aufstockung festgestellt.

Bereits im Mai hat die RKiSH in Bad Bramstedt einen zusätzlichen RTW in Dienst gestellt. Ein weiterer wird im Juli in Kaltenkirchen folgen.

Der zusätzliche Rettungswagen in Bad Segeberg wird von montags bis freitags von 7 – 19 Uhr zur Verfügung stehen, besetzt wird das Fahrzeug von zwei Notfallsanitätern oder Rettungsassistenten.

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Erfahrungs- und Gedankenaustausch für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

„Stressbearbeitung leicht gemacht – Was sind unsere Ressourcen?“: So lautet das nächste Thema der neunteiligen Veranstaltungsreihe „Auf Augenhöhe!“. Sie richtet sich an Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und soll ein Erfahrungs- und Gedankenaustausch sein. Der Termin findet am Montag, 11. Juni, von 16.30 bis 18.30 Uhr in der Kantine der Kreisverwaltung in Bad Segeberg, Hamburger Straße 30, statt. Geplant ist eine kleine Pause mit Imbiss. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Helfer in der Flüchtlingshilfe müssen sich über ihre Rolle im Klaren sein: Wer bin ich, wenn ich mit jüngeren Männern oder Frauen zu tun habe? Was tue ich, wenn ich ihnen klar sagen muss, was geht und was nicht? Was tut das mit ihrer männlichen oder weiblichen Identität – auch vor ihrem kulturellen Hintergrund?

Und wie gelingt Kommunikation? In neun aufeinanderfolgenden Einheiten denken die Teilnehmer gemeinsam über Themen wie Bedürfnis und Bedürftigkeit, Halt und Haltung, Abschied oder Umgang mit Angst nach. Sich über Erlebnisse mit Geflüchteten auszutauschen und gemeinsam darüber nachzudenken, gehört zur Flüchtlingsarbeit dazu, entlastet und erhöht die Qualität des Engagements.

Jede Einheit steht für sich und kann einzeln besucht werden. Im nächsten Jahr soll das Angebot fortgeführt werden.

Zur Referentin: Pastorin Fanny Dethloff war bis zum Jahr 2014 die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Asyl in der Kirche. Mittlerweile ist sie im pastoralpsychologischen Dienst des Kirchenkreises Plön-Segeberg und als Notfallseelsorgerin tätig.

Eine verbindliche Anmeldung ist möglich bis Freitag, 8. Juni, per E-Mail an soziales.godt@segeberg.de oder telefonisch unter 04551 951-871.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Vortrag und Diskussion: „Die Stellung der Frau im Islam“

„Die Stellung der Frau im Islam“ heißt ein Vortrag mit anschließender Diskussion am Montag, 28. Mai, von 18 bis 20 Uhr in der Kreisverwaltung in Bad Segeberg (Hamburger Straße 30, Raum 149/Haus A – „Große Hamburger Straße“). Referentin Shazia Noor Malik spricht dabei über die Stellung der Frau im Islam allgemein sowie über ihre eigenen Erfahrungen als kopftuchtragende Muslima in Deutschland. Dabei geht sie unter anderem auf Fragen wie „Stört die Religion die Integration?“ und den Umgang mit Vorurteilen ein.
Shazia Noor Malik hat an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Master Deutsch und Geografie auf Gymnasiallehramt studiert. Derzeit promoviert sie im Fachbereich Kulturgeografie. Der Fokus liegt dabei auf dem Leben kopftuchtragender Muslima in Deutschland. Sie ist praktizierende Muslima mit indischen Wurzeln. Seit etwa vier Jahren hält sie Vorträge und gibt Workshops in Institutionen und Vereinen rund um die Themenbereiche Islam, Interkulturalität, Integration und Extremismus.
Eine verbindliche Anmeldung ist möglich bis Mittwoch, 23. Mai, per E-Mail an soziales.godt@segeberg.de oder telefonisch unter 04551 951-871.
Die Teilnahmezahl ist auf 20 begrenzt.

Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein nimmt ersten Rettungswagen im Kreis Segeberg in Dienst

Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) hat am Montag, 7. Mai 2018, einen Rettungswagen (RTW) im Kreis Segeberg in Dienst gestellt. Das Rettungsmittel geht an der Rettungswache Kellinghusen um 7 Uhr in Dienst und verlegt nach erfolgtem Fahrzeugcheck seinen Standort an die Rheumaklinik Bad Bramstedt. Hier ist für die Übergangszeit eine provisorische Rettungswache eingerichtet. Dienstende ist um 19 Uhr an der Rettungswache Kellinghusen.

Brückentag nach Himmelfahrt: Längere Wartezeiten und verkürzte Öffnungszeiten bei KFZ-Zulassung

Die KFZ-Zulassungsstellen in Bad Segeberg und Norderstedt sind am Brückentag nach Himmelfahrt, Freitag, 11. Mai, geöffnet. Erfahrungsgemäß sind an diesem Tag überdurchschnittlich viele Anträge zu bearbeiten. „Bitte stellen Sie sich daher auf deutlich längere Wartezeiten ein“, so die Zulassungsstelle.
Die Außenstelle Norderstedt schließt am 11. Mai bereits um 11 Uhr. Damit soll gewährleistet werden, dass wartenden Kunden an diesem Tag auch bedient werden können.
Der Kreis Segeberg bittet um Verständnis.