Fortbildung zum Thema „Salafismus und Radikalisierung“

Glaube oder Extremismus? Das ist eine Frage, die zu Unsicherheit bei haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Flüchtlingshilfe im Umgang mit Geflüchteten führen kann. Denn Religiosität und religiös begründeter Extremismus sind manchmal nur schwer voneinander zu unterscheiden. Aber was ist der Unterschied zwischen gelebter Religiosität und extremistischen Ideen? Eine Fortbildung mit dem Titel „Salafismus und Radikalisierung“ findet am Mittwoch, 7. November, von 16.30 bis 21 Uhr in der Jugendakademie in Bad Segeberg (Marienstraße 31) statt.

Der Workshop möchte aufklären und Unsicherheiten im Umgang mit Geflüchteten nehmen. In der Fortbildung geht es darum, das Phänomen Salafismus, seine verschiedenen Ausprägungen und seine scheinbare Attraktivität kennenzulernen. Auch wird die aktuelle Lage in Schleswig-Holstein, aber auch in Deutschland, Gegenstand der Fortbildung sein. In interaktiven Übungen lernen die Teilnehmer, welche Anzeichen bei einer Radikalisierung auftreten können, warum sich junge Menschen radikalisieren und an wen sie sich wenden können, um Hilfe und Unterstützung zu erhalten.

Die Referenten kommen von „PROvention“, der Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus in Schleswig-Holstein. Eine verbindliche Anmeldung ist möglich bis Montag, 5. November, per E-Mail an soziales.godt@segeberg.de oder telefonisch unter 04551 951-871. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt. Das Angebot ist kostenfrei und wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

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Informationsveranstaltung zum Thema „Radverkehrskonzept“ am 8. November

Zum Thema „Radverkehrskonzept Kreis Segeberg – Was nun? Was brauchen wir überhaupt für guten Radverkehr?“ findet am Donnerstag, 8. November, von 18 bis 21 Uhr im Kreistagssitzungssaal in Bad Segeberg, Hamburger Straße 30, ein Abend rund um das Thema „Radverkehr“ statt.

Als Referenten sind Professorin Ineke Spapé von der Universität Breda in den Niederlanden und Heiner Monheim, emeritierter Professor der Universität Trier, zu Gast. Beide sind Experten in den Bereichen Infrastrukturplanung sowie Kommunikation zum Thema „Radfahren“.

Eine Anmeldung ist möglich bis Dienstag, 6. November, per E-Mail an julia.massow@segeberg.de oder telefonisch unter 04551 951-204.

Verbraucherzentrale informiert Ehrenamtliche und Geflüchtete über „Gefahren im Internet“

Zum Thema „Gefahren im Internet“ findet am Donnerstag, 27. September, ein rund zweistündiger Informationsabend für Ehrenamtliche und Helfende in der Flüchtlingsarbeit sowie ausdrücklich auch für Geflüchtete statt. Beginn ist um 18 Uhr in der Kreisverwaltung in Bad Segeberg, Hamburger Straße 30, Raum 149 – „Große Hamburger Straße“ im Haus A. Die Veranstaltung wird ins Arabische übersetzt.

Geflüchtete haben es oft schwer, sich in der Angebotsvielfalt des Internets in Deutschland zurechtzufinden. Eine Falle, in die Internetnutzer leicht tappen, ist beispielsweise die Verletzung von Urheberrechten. Das böse Erwachen folgt, wenn plötzlich eine teure Abmahnungen oder gar Klage ins Haus flattert. Kostenfallen lauern auch bei kostenlosen Apps. Viele dieser Anwendungen finanzieren sich ebenfalls über kostenpflichtige Extras oder sie blenden Werbebanner ein, die beim versehentlichen Öffnen in Abofallen führen können.

Bei der Veranstaltung sensibilisiert Juristin Tanja Ludwig von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein für diese und weitere Risiken. Themen werden neben Handyverträgen unter anderem auch der Umgang mit persönlichen Daten, Verträge im Internet sowie Kostenfallen sein.

Eine verbindliche Anmeldung ist möglich bis Donnerstag, 20. September, per E-Mail an soziales.godt@segeberg.de oder telefonisch unter 04551 951-871. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Kreis sucht weiter nach Pflegefamilien – Info-Veranstaltung am 12. September

Der Kreis Segeberg sucht weiterhin Familien, Paare und Einzelpersonen, die in ihrem Haushalt Pflegekinder vorübergehend, längerfristig oder unbegrenzt aufnehmen möchten und können. Am Mittwoch, 12. September, findet dazu um 16 Uhr eine Informationsveranstaltung des Pflegekinderdienstes in der Kreisverwaltung in Bad Segeberg statt (Hamburger Straße 30, großer Kantinenraum).

Die Informationsveranstaltungen für Pflegepersonen, Pflegeeltern und interessierte Bewerber findet regelmäßig am zweiten Mittwoch eines Monats statt.

Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes unter Telefon 04551 951-590 oder 951-589.

Kinderschutzwochen: Vielfältiges Programm für Kinder, Eltern und Fachkräfte

„Kinder brauchen Freiräume“: So lautet das Motto, unter das UNICEF und das deutsches Kinderhilfswerk den Weltkindertag am 20. September gestellt haben und unter dem deshalb auch die diesjährigen Kinderschutzwochen im Kreis Segeberg stehen. Sie finden vom 4. bis 22. September statt. Initiiert von der Fachstelle „Kinderschutz“ des Kreisjugendamtes und von vielen Beteiligten unterstützt, ist zum achten Mal ein buntes Programm entstanden. Die Angebote richten sich sowohl an Kinder als auch an Eltern und Fachkräfte wie Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter aus der Jugendarbeit.

Den Auftakt der Kinderschutzwochen macht am Samstag, 4. September, um 16 Uhr die Eröffnung der interaktiven Wanderausstellung „Little Pädagogien“ im Familienzentrum Nahe (Mühlenstraße 13) durch Kreistagspräsident Claus Peter Dieck. Auch Bürger sind dazu eingeladen. Die Ausstellung, die bis Mittwoch, 12. September, während der Öffnungszeiten des Familienzentrums zu besichtigen ist, macht Unsichtbares sichtbar, regt zum Nachdenken an und veranschaulicht pädagogische Ideen und Methoden – aufbereitet mit reichlich Satire.

Zum Abschluss der Kinderschutzwochen findet am Samstag, 22. September, von 14 bis 17 Uhr ein großes Kinderfest auf dem Platz vor dem Rathaus in Henstedt-Ulzburg statt. Dort darf nach Herzenslust gespielt, gebastelt, gebaut, gemalt und der Fantasie freien Lauf gelassen werden. Kinder können sich schminken lassen und den Schabernack eines Clowns bestaunen. „Jims Bar“ vom Kreisjugendring wird alkoholfreie Cocktails anbieten und im Indianertipi gibt es etwas zum Essen.

Die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf Meinungsäußerung, Beteiligung und freie Entfaltung sind in der weltweit gültigen UN-Kinderrechtskonvention garantiert, die Deutschland 1992 ratifiziert hat. So haben Kinder beispielsweise ein Recht darauf, „nein“ zu sagen, ihren Willen frei zu äußern und sich frei zu entfalten. Es ist die Aufgabe aller Erwachsenen, Kinder zu stärken, ihnen Orientierung zu bieten, ihren Willen zu respektieren und sie zu selbstbewussten Menschen zu erziehen.