ZUKUNFTSORIENTIERT FAMILIENFREUNDLICH SOZIAL GERECHT

Unser Kreiswahlprogramm 2018 – 2023 finden Sie hier vierlinkt: KREISWAHLPROGRAMM

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Mehr Verkehrssicherheit für den Kreis Segeberg

Wie bereits in der Presse berichtet wurde, habe ich mich erfolgreich für mehr Verkehrssicherheit im Kreis Segeberg eingesetzt. Konkret geht es um das vom Kreistag beschlossene Förderprogramm zur Befestigung der Gemeindeverbindungswege in unserem Kreis.
Gemeinsam mit meinem Kollegen Jörg Buthmann von der CDU habe ich den Haushaltsantrag formuliert und erfolgreich um die Zustimmung im Kreistag geworben. Ab 2018 stellt damit der Kreis Segeberg jährlich 500.000,00 Euro zur dauerhaften Befestigung der Banketten der Gemeindeverbindungswege mit Rasengitter- oder Muldensteinen zur Verfügung. Ein Eigenanteil der Gemeinden wird nicht vorausgesetzt.
In meinem Wahlkreis profitiert davon insbesondere der Hüttbleker Weg/ die Kisdorfer Straße. Dies ist der Gemeindeverbindungsweg Nr. 41 zwischen Kisdorf und Hüttblek. Dort werden in naher Zeit insbesondere die Kurvenbereiche durch Rasengittersteine gesichert. Langfristig ist eine Sicherung des Weges auf voller Länge geplant. Dies ist insbesondere auch wegen der Bereiche mit starkem Gefälle notwendig, in denen bei Starkregen regelmäßig die Banketten ausgespült werden.
Die Sicherung von Straßenrändern durch Rasengitter- oder Muldensteine hat sich bereits seit einigen Jahren an unterschiedlichen Stellen bewährt. Sie dient in erster Linie dazu zu verhindern, dass der Rand der Asphaltdecke durch das Befahren abbricht. Aber auch Ausspülungen durch Regen können verhindert werden. Gleichzeitig können insbesondere große Fahrzeuge bei Gegenverkehr sicherer ausweichen, ohne den Fahrbahnrand zu beschädigen.
Aktuell arbeitet der Wege-Zweckverband (WZV) am Zeit- und Maßnahmenplan für dieses Jahr und die nächsten Jahre. Die jeweiligen Bürgermeister, in deren Gemeindegebiet entsprechende Verbindungswege liegen, sollten sich an diesem Verfahren beteiligen. Schließlich ist dieses Förderprogramm auch eine gute Möglichkeit die Gemeindefinanzen zu schonen.

Anzahl der E-Ladesäulen im Kreis steigt kontinuierlich weiter

Der Kreistag will den Kreis Segeberg und dessen Kommunen zukunftsfähig aufstellen. Dazu gehört auch, im Klimaschutz Zeichen zu setzen.
Ein wichtiger Baustein ist hierbei die Verminderung von umweltschädlichen Abgasen. Die Kreispolitiker haben im vergangenen Sommer die Weichen dafür gestellt und für den Ausbau der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur die entsprechenden Fördermittel bereitgestellt. Vereinfacht gesagt geht es um Stationen, an denen Elektroautos aufgeladen werden können. Elf Förderbescheide hat der Kreis seither ausgestellt. Die bisherige Fördersumme beläuft sich damit auf rund 150.000 Euro. 20 weitere Anträge von Kommunen, Unternehmen und Privatleuten liegen der Kreisverwaltung aktuell zur Prüfung vor.
Seit 2015 verfügt der Kreis über eine eigene Förderrichtlinie. Im vergangenen Jahr wurde sie so überarbeitet, dass neben Kommunen nun auch Unternehmen und Privatpersonen Anträge auf eine Förderung stellen können. Bereits jetzt haben neben verschiedenen Gemeinden und dem Kreis selbst unter anderem auch Autohäuser und Supermärkte sowie der Erlebniswald Trappenkamp Ladesäulen aufgestellt. Aktuell gibt es damit im Kreisgebiet 26 E-Lade-Stationen. Im Rahmen der neu aufgesetzten „Förderrichtlinie zum Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur“ stehen in den nächsten drei Jahren mindestens 500.000 Euro Fördermittel bereit. Konkret bedeutet das: maximal 7.500 Euro für eine Normalladesäule oder maximal 25.000 Euro für eine Schnellladesäule. Ziel ist es, neben den Zentren auch den ländlichen Raum zu stärken. Die aktuelle Förderung beläuft sich auf bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten und ist mit anderen Förderungen kombinierbar.
Kurzfristiges Ziel ist es, auf Kreisebene eine flächendeckende Ladeinfrastruktur mit ca. 50 Ladesäulen zu schaffen. „Da sind wir bereits auf einem guten Weg“, sagt Kreis-Klimaschutzmanagerin Sabrina Guder. Langfristig soll sich im Kreis demnach eine „bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur“ entwickeln. „Für diese Entwicklung werden Angebot, Nachfrage und die technische Entwicklung maßgeblich sein. Das kann bedeuten, dass noch weitere Standorte hinzukommen, in der Praxis wenig genutzte Standorte wegfallen oder bestehende Standorte gemäß dem Stand der Technik bzw. des Bedarfs umgerüstet werden.“
Auch die Zahl der im Kreis zugelassen E-Fahrzeuge steigt stetig weiter. Bis zum 31. Dezember 2017 wurden insgesamt 207 rein batterieelektrisch betriebene Autos angemeldet. Ein Jahr zuvor lag die Anzahl noch bei 136 Fahrzeugen, 2015 waren es 64 zugelassene Pkw.
Wer einen potenziellen Standort für eine Lademöglichkeit hat, kann sich unverbindlich mit den Klimaschutzmanagern des Kreises in Verbindung setzen. Dort gibt es Informationen zum Ablauf einer möglichen Antragstellung oder auch erst einmal nur allgemein zum Thema.
Kontakt: Sabrina Guder und Heiko Birnbaum von der Klimaschutzleitstelle des Kreises Segeberg, Telefon 04551 951-561 bzw. -522 sowie E-Mail klimaschutz@segeberg.de.

Junge Geflüchtete in Deutschland: Info-Abend für Ehrenamtliche und Interessierte

„Die Bedeutung der psychosozialen Situation junger Flüchtlinge in der Arbeit der ehrenamtlich Tätigen“ steht im Mittelpunkt eines Informationsabends am Montag, 19. März, von 18 bis 20 Uhr in der Jugend-Akademie in Bad Segeberg (Marienstraße 31).
Aufgrund bedrohlicher Lebenslagen wie Krieg und Gewalt sind junge Menschen gezwungen worden, ihre Heimat und oftmals auch ihre Familien zu verlassen. Viele haben dabei Schaden an Leib und Seele genommen, sind traumatisiert und müssen sich in einer ihnen fremden Welt zurechtfinden. Ehrenamtlich Tätige sind vor diesem Hintergrund in besonderer Weise bei der Begleitung der Geflüchteten herausgefordert. Die Veranstaltung soll die Zuhörer für die Probleme der Jugendlichen sensibilisieren.
Nach einem Referat von Eberhard Jänsch-Sauerland können sich die Teilnehmer untereinander austauschen. Der Referent ist Koordinator des Netzwerks für die Versorgung traumatisierter Flüchtlinge in Ostholstein. Seit 2000 ist er in der Flüchtlingsarbeit tätig. Beim Deutschen Kinderschutzbund arbeitet er für den Kreisverband Ostholstein im Bereich Fachberatung, Supervision und Therapie traumatisierter, unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge.
Eine verbindliche Anmeldung ist möglich bis Mittwoch, 14. März, per E-Mail an soziales.godt@segeberg.de oder telefonisch unter 04551 951-871.
Das Angebot ist kostenfrei und wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Klimaschutz in Kommunen: Kreis informiert über Fördermöglichkeiten

Klimaschutz ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance für Kommunen: Nicht nur das große Potenzial für CO₂-Einsparungen, auch die positiven Auswirkungen auf die kommunalen Haushalte machen das Thema interessant. Aber welche Möglichkeiten habe ich in meiner Gemeinde? Welche Maßnahmen kann ich in meiner Stadt umsetzen und gibt es finanzielle Unterstützung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen haben Bürgermeister und weitere kommunale Vertreter im Rahmen eines Fachforums der Energie- und Klimaschutzinitiative Schleswig-Holstein (EKI) zum Thema „Fördermöglichkeiten für den kommunalen Klimaschutz“ in der vergangenen Woche im Kreishaus in Bad Segeberg erhalten. Ob Unterstützung vom Kreis Segeberg, dem „Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz“ (SK : KK) oder der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH): Die Fördermöglichkeiten sind vielfaltig, die Angebote für den Laien aber nicht immer einfach zu finden. Das Fachforum half dabei, sich zu orientieren und einen Überblick zu bekommen.
So besteht für Kommunen beispielsweise die Möglichkeit, ein Klimaschutzkonzept zu erarbeiten und sich die Umsetzung samt Klimaschutzmanager bezuschussen zu lassen. Beispiele sind hier die Stadt Wahlstedt oder auch der Kreis Segeberg selbst.
Uber das Landessofortprogramm „Saubere Luft“ können Verkehrsbetriebe Zuschüsse für batteriebetriebene Busse bzw. so genannte Plug-In-Busse, also diesel-elektrische Hybridbusse, beantragen. Dabei werden bis zu 80 Prozent der Kosten übernommen, die ein Elektrobus teurer ist als ein dieselbetriebener Bus.
Der Bundeswettbewerb Radverkehr wiederum fordert Verbesserungen der Radinfrastruktur, wozu unter anderem der Bau von Radwegen sowie die Anschaffung von Lastenrädern fallen.
„Es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten. Kommunen sollten diese Programme und Chancen an ihren individuellen Bedarf angepasst nutzen“, sagte Kreis- Klimaschutzmanager Heiko Birnbaum. „Wir beraten gern und vermitteln die richtigen Ansprechpartner.“
Informationen und Kontakt im Internet unter:
http://www.segeberg.de/klimaschutz oder http://www.schleswig-holstein.de/eki